Schwarze Milch oder: Klassenfahrt nach Auschwitz (UA)

von Holger Schober nach einer wahren Begebenheit (13+)

Schwarze Milch


Thomas ist 17 und hat nie vom Holocaust gehört. Seine Welt bricht zusammen, als er auf Klassenfahrt nach Auschwitz fährt und dort zum ersten Mal mit den Gräueltaten der Nazis konfrontiert wird. Er kann nicht fassen, was er erfährt. Er verbrennt seinen Pass, weigert sich Deutsch zu sprechen und will kein Deutscher mehr sein.
Er trifft auf Tomasz, einen polnischen Polizisten, der in Auschwitz seinen Dienst tut und sich von seiner Arbeit mehr versprochen hat, als Idioten hinterher zu rennen, die dort Hakenkreuze hinterlassen.Zwischen beiden entwickelt sich eine komplizierte Beziehung, in deren Verlauf Fragen nach Verantwortung, Fremdenhass und der Last der Vergangenheit gestellt werden. Aber es gibt auch eine Gegenwart und die Zukunft wartet.


Schauspieler.
David Adlhoch, Rebecca Madita Hundt und Michal Nocon

Regie. Ulrike Stöck

Ausstattung. Brigit Kofmel

Regieassistenz. Markolf Naujoks

 

Dauer. ca. 85 Minuten
Fotos
zum Download unter www.meyeroriginals.com/comedia

Pressestimmen

Schwarze Milch oder: Klassenfahrt nach Auschwitz

"David Adlhoch verkörpert die mit seiner Umwelt auf Kriegsfuß stehende Jugend auf liebevolle Weise. Er lässt seinen Charakter durch die Wirren der Geschichte wandern, sich verirren und gegen Wände rennen. Und er lässt ihn schließlich wieder Fuß fassen. Michal Nocon steht ihm als Polizist überzeugend zur Seite und lässt spannende Einblicke in das Denken und Fühlen eines Polen im Umgang mit einem deutschen Jungen zu. Und nicht zuletzt stellt Rebecca Madita Hundt das Bindeglied zwischen den beiden dar: Als Tochter des Polizisten nimmt sie die Fäden nach und nach auf, um schließlich gegen Ende mit der sich anbahnenden zarten Verbindung zu Thomas die Leichtigkeit der Gegenwart zu verkörpern." MEINE SÜDSTADT

Schwarze Milch oder: Klassenfahrt nach Auschwitz

"Immer wieder berührt Schober die jungen Zuschauer deshalb in ihrer eigenen Welt, lässt Stress in der Schule und Teenager-Liebschaften eine Rolle spielen und das Stück immmer wieder laut, schnell und ungestüm werden, besonders zum Schluss, wenn Thomas und Bella einander kennenlernen. So erschafft er ein aufklärendes Stück frei von verklemmter Political Correctness." KÖLNER STADT-ANZEIGER

 

"Ein intensiver Abend, der sichtbar berührt, bei dem aber auch Platz zum Lachen bleibt." AKT

TERMINE

<Mai 2012>

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Im Auftrag des COMEDIA Theaters Köln

Vom Autor dieses Stückauftrags ist am COMEDIA Theater auch das Stück Clyde und Bonnie zu sehen.

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