Django Asül

Fragil

KABARETT

Django Asül

Fragil das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie zerbrechlich. Gut, man hätte das Programm auch „zerbrechlich“ nennen können. Aber Fremdwörter klingen nun mal irgendwie intelligenter. Und welcher Künstler gibt sich nicht gerne der Hoffnung hin, dass vor allem Intelligente den Weg in seine Vorstellung finden?
Fragilität ist in der Tat zum Alltagsphänomen geworden. Von oben bis unten, von quer bis rüber umgeben uns fragile Strukturen. Sogar das einst stabile Deutschland ist fragiler als erwartet: Die Armen fühlen sich im Stich gelassen, die Reichen verfolgt und die Leistungsträger ausgebeutet. Ob Familie, Arbeitsplatz oder Schule – eine vom Staat ungewollte, aber veranlasste Verwahrlosung macht sich breit. Das Misstrauen ersetzt das Gemeinsame und macht das Fragile zum Perpetuum mobile.
Was bleibt einem über, wenn man alles über hat? Auswandern? Kapitulieren? Betrügen? Das wäre fad. Django Asül will erst mal die Situation für und um sich klären und stellt fest: Leicht ist es nicht – aber lustig!

„Aber er ist weit mehr als ein glänzender Analyst, der die Doppeldeutigkeit politischer Systeme mit einem untrüglichen Gespür für Pointen und das Publikum entlarvt. Der türkischstämmige Niederbayer ist vor allem ein grandioser Beobachter seiner Welten – der bayerischen und türkischen.“
Süddeutsche Zeitung

 

Fr. 05.03.2010 / 20.00 Uhr / Roter Saal
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Sa. 06.03.2010 / 20.00 Uhr / Roter Saal

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17,- EURO / 13,- EURO ermäßigt (zzgl. der jeweiligen Vorverkaufsgebühren)

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<Juli 2010>

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