Romeo und Julia

von Magrit Bischof, Werner Bodinek und Ueli Blum (6+)

Die italienische Stadt Verona vor rund 500 Jahren: Hier spielt die Geschichte der zwei jungen Liebenden, die nicht zusammenkommen dürfen, weil ihre Familien verfeindet sind.
In dieser Schweizer Theaterfassung sind die Darsteller Erzählende wie Spielende, nicht nur als Romeo und Julia, auch als deren Eltern, die miteinander streiten, oder als Verkäufer auf dem Markt. Ein feiner Schalk im Ton sorgt dafür, dass selbst die rauen und tragischen Situationen große Leichtigkeit behalten und die Liebe und ihre Folgen adäquaten Ausdruck finden.
Die große Einfachheit in Erzählweise und Struktur der Geschichte macht sie zu einem Stoff, der schon Kindern unter die Haut zu gehen vermag. Und so nähern die Autoren die Geschichte leise der Gegenwart an, zeigen auf, dass sich derart verfeindete Familien auch heute noch finden lassen. Weil es in unserer so genannt freien Gesellschaft noch immer unsinnige Vorschriften und Vorurteile gibt.


Die Derniere des Stückes war am 20. April 2012.

 

Schauspieler. Bettina Muckenhaupt, Klaus Schweizer, Jean Bermes
Regie. Rüdiger Pape
Musik. Jean Bermes
Ausstattung. Regina Rösing

 

Dauer. ca. 60 Minuten

Pressestimmen

"Die Produktion beeindruckt in jeder Beziehung durch ihre Professionalität – und dennoch bewahrt sie den Zauber des Theaters. Als kleiner Geniestreich erweist sich der Auftritt von Jean Bermes, der mit Spinett und Gesang eine festliche Stimmung schafft und sich als Fürst oder Geistlicher auch mal ins Geschehen einmischt. (...) Es ist ein Genuss, zwei so erfahrenen Schauspielern zuzuschauen. Vieles geschieht zwischen den Zeilen – hier ein Blick, dort ein Grinsen, so wirkt die altbekannte Liebesgeschichte ganz bodenständig und aktuell." KÖLNISCHE RUNDSCHAU

nach William Shakespeare