Götz Frittrang: Götzendämmerung

Götz Frittrang: Götzendämmerung

KABARETT

Die Welt spielt verrückt! Wer ohne Maske in die Bank geht, wird von der Polizei mitgenommen, Grünenwähler lieben plötzlich den bayrischen Ministerpräsidenten und rund um die Erde sind sich Eltern einig: Lehrergehälter sind zu niedrig. Um circa 10 Millionen.

Krise hin, Krise her! Es gibt Hoffnung. Götz Frittrang tritt wieder auf! Er hat jeder Versuchung wie Autokino und Streaming widerstanden, denn er lebt von der Angst der Zuschauer, wenn er ihnen in die Augen sieht! Und wenn Sie sich noch fragen, ob es denn überhaupt schon sicher ist, wieder live in einem Theater zu hocken, nur um Götz Frittrang zu sehen, dann lassen Sie sich von ihm erklären, dass es ohnehin zu spät ist für irgendwelche Rettungsmaßnahmen. Schliddern Sie also lieber wohlvergnügt in die Apokalypse und streicheln Sie den Stoiker in sich, denn wenn die Bude erstmal brennt, sollte man nicht kopflos mit dem Schnapsglas löschen, sondern lieber entspannt noch einen Kurzen daraus trinken.

In der „Götzendämmerung“ erleben Sie zwei Stunden irrsinnige Wanderungen durch das Gehirn eines ungehemmten Durchschnittsdeutschen. Immer zwischen „Genauso kenn ich das auch!“ und „Moment mal! Wie kommt er denn jetzt da drauf?!“ und am Ende werden Sie schlappgelacht und angefüllt mit bildgewaltigen Assoziationen nach Hause gehen und dem Weltuntergang gelassen entgegensehen. Und wenn Sie sich immer noch fragen, um was genau es eigentlich in der „Götzendämmerung“ geht, dann hilft nur eines: Karten kaufen, kommen und hinterher sagen: „Das hat sich gelohnt!“

Geistreich, wohlformuliert und dramaturgisch fein zusammengebaut. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Schonungslos ehrlich wirkende Selbstoffenbarung und unverblümte Direktheit funktionieren prima: Dieser ständig scheiternde, dicke, stellenweise schon mal dampfplaudernde Antiheld steht immer sympathisch da. PASSAUER NEUE PRESSE

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