Köln vs. Donald Trump und Elon Musk: Ein Amerika-Abend
Mit Martin Andree, Sarah Brasack, Basti Campmann & Karl Doemens
Selten hatte das, was in den USA geschieht, so direkten Einfluss auf unseren Alltag. Trumps Innenpolitik bringt die europäischen Demokratien in Turbulenzen, seine Zollpolitik gefährdet Preisstabilität, Arbeitsplätze und Wohlstand. Zugleich bestimmen digitale Plattformen, von US-Oligarchen gesteuert, darüber, wie politische Debatten entstehen, sich zuspitzen und weitergetragen werden. Darüber wollen die beiden Hosts Sarah Brasack („Kölner Stadt-Anzeiger“) und Basti Campmann (Kasalla) reden – mit zwei exzellenten Kennern der USA und der digitalen Medien: dem langjährigen USA-Korrespondenten des „Kölner Stadt-Anzeiger“, Karl Doemens, und dem Kölner Medienwissenschaftler und Buchautor Martin Andree („Krieg der Medien“).
Karl Doemens hat den rasanten Niedergang demokratischer Kultur und die Verletzlichkeit demokratischer Institutionen in den USA persönlich erlebt und analysiert. Er saß viele Jahre bei den Pressekonferenzen im Weißen Haus und hat Donald Trump aus der Nähe erlebt.
Martin Andree wirft einen scharfen Blick auf die gefährliche Verquickung zwischen Big-Tech-Konzernen und US-Regierung. Beide fragen nach Auswegen und nach Möglichkeiten der Gegenwehr.
Und warum Köln vs. Musk und Trump?
Elon Musk hatte im Kommunalwahlkampf 2025 auf X Unwahrheiten über das Kölner Fairness-Abkommen geteilt und dazu geschrieben: „Entweder, ihr wählt Deutschland, oder es wird das Ende Deutschlands sein.“ Was Musk übersieht: Noch hält unsere Gesellschaft Ressourcen wie Gemeinsinn, Dialogbereitschaft oder Vertrauen auf Demokratie und Rechtsstaat bereit, um Angriffen von innen und außen begegnen zu können.
20.03.2026 19:30 Uhr